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Mit der Gründung des Faschingskomitee Allersberg
änderten sich auch die Zeiten für die Allersberger Flecklashexen. Denn ab da lag
die Brauchtumspflege in den Händen des Komitee's. So gelang es, einen
Allersberger Hobbyschnitzer dafür zu gewinnen, wieder Masken nach alten
Vorbildern herzustellen. Die Hexen waren ab diesem Zeitpunkt bei jedem Auftritt
des Komitee's dabei. Diese erstreckten sich Anfangs meist nur auf den Besuch vom
Faschingsbällen und Kappenabenden bei Vereinen aus der Umgebung. Es galt
schließlich, möglichst viele Teilnehmer für den noch sehr jungen Allersberger
Faschingszug zu gewinnen.
Doch das Faschingskomitee Allersberg war auch
außerhalb Allersbergs sehr aktiv, und so waren bald Kontakte mit
Karnevalsvereinen in ganz Franken geknüpft. Ein Problem bestand jedoch noch, man
hatte keinen Garde. Es konnte also Nichts zu anderen Vereinen entsandt werden,
wofür man im Gegenzug einen Auftritt zurückbekam. So entstand der Gedanke, die
Allersberger Flecklashexen zu mehr als nur zur Dekoration (und zur Vernichtung
alkoholischer Getränke) zu nutzen.
Bald wurde der erste Tanz einstudiert. Die Tänze
waren anfangs noch sehr einfach und wenig spektakulär. Doch dies änderte sich
ziemlich schnell, als in der Session 1988/1989 die ehemalige Gardetänzerin des
RCV Claudia Gmelch begann, die Flecklashexen zu trainieren. Von da an
entwickelte sich unser Tanz rasant und auch unser Durchschnittsalter sank
deutlich von schätzungsweise knapp 40 auf mittlerweile unter 20. Leider hat uns
Claudia nach 11 Jahren wieder verlassen. Danach übernahm Thomas Herzig, der
vorher selbst bei den Hexen mittanzte, das Amt des Trainers. Seit 2007 hat
Jessica Heim, die auch jahrelang als Gardetänzerin aktiv war, die tänzerische
Führung der Hexen übernommen. Unter ihrer Leitung gelingt es den Hexen bis heute
immer wieder die Zuschauer durch teils waghalsige Akrobatik zu begeistern. |